FORSCHUNG UND LEHRE IN DER KULTUR DER DIGITALITÄT
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MYMACHINE München

MyMachine -
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Bildungsprozesse, die mit einer Traummaschine beginnen

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Lernen in der Grundschule, in der Beruflichen Schule, in der Universität und im Museum

Ziele

Interesse an einer Roboterschildkröte, die Wasserproben aus der Isar entnimmt und Müll aufspürt? Oder an einem Hut, der sich bei Regen automatisch entfaltet? Oder vielleicht an einem Roboter, der saubermacht und dabei Süßigkeiten anbietet? Im Projekt MyMachine entwickeln Kinder nach dem Auftakt in Stuttgart nun auch in München ihre Traummaschinen. Nachhaltige Lernerfahrungen und Empowerment im MINT-Bereich stehen dabei im Mittelpunkt. 
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Grundschulkinder an drei Münchner Grundschulen  (GS Bauhausplatz, GS Hochstraße, GS Maria-Hilf-Platz) entwickeln über ein Schuljahr hinweg unter der Leitung von Studierenden des Lehramts Grundschule der Ludwig-Maximilians-Universität und Múseumspädagoginnen des Deutschen Museums (Irina Fritz) ihre Traummaschinen.

Die Kinder stimmen sich dabei mit Studierenden der 
Technischen Universität München (Prof. Dr. Roland Wüchner, Dr. Ing. Ann-Katrin Goldbach) ab, die die digitalen Modelle der Maschinen erstellen.

Schüler der 
Beruflichen Schulen Altötting unter Leitung von StD Alexander Schauer und OStR Stefan Reindl setzen diese um und bauen die Maschinen. Die Kinder begleiten den Prozess fortlaufend und geben Feedback.

​Vorgestellt werden die fertigen Maschinen von allen Beteiligten beim Festival der Zukunft am 4.7.2026 im Deutschen Museum München. Im Museum finden die Maschinen für einige Wochen ihren Platz, bevor sie zurück an die Schulen gehen. Im kommenden Schuljahr ist eine Skalierung des Projektes geplant.

Prozessverlauf

​Impuls
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Entwickelt eure Traummaschinen! Als motivierender Impuls dient eine Grußbotschaft des Generaldirektors des Deutschen Museums, Prof. Dr. Michael Decker, der die Kinder animiert, innovative Maschinen zu entwickeln.
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Impuls von Prof. Dr. Decker (Deutsches Museum München)
Erste Ideen
Hoch motiviert setzen die Kinder im Anschluss erste Ideen zu ihren Traummaschinen visuell um und schreiben Zusammenhänge auf. Die Kinder knüpfen bei der Entwicklung an ihre bestehenden Vorstellungsbilder an und finden in einem kreativen Prozess individuelle Lösungen und Funktionsideen für ihre Traummaschine. 
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Entwicklung der Maschinen
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Ausarbeitung von Details
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Präsentation der fertigen Maschinen
Erkärfilme 
Matilda erklärt, wie die Tierfuttermaschine funktioniert.
Als zusätzliche Methode der Sprachförderung erstellen die Lehramtsstudentinnen mit den Kindern Erklärfilme zu ihren Traummaschinen. Durch die mediale Umsetzung wird an die heterogenen medialen Nutzungsgewohnheiten der Kinder angeknüpft. Vorerfahrungen können eingebracht werden. Zudem trägt die Erstellung der Filme dazu bei, dass die Kinder die Funktionsweise ihrer Maschinen genau durchdenken, um verständlich und klar erklären zu können. Den Studierenden erleichtern die Erklärfilme das Verständnis von Aufgabe und Funktion der Traummaschinen.
Prototypen​
Auf den Bau folgender Traummaschinen haben sich die Kinder in den Klassen geeinigt:
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Rotu (Roboturtle) überprüft die Wasserqualität in der Isar und spürt Müll auf.
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Der Aufräum-Süßigkeiten-Roboter macht sauber und bietet verschiedene Süßigkeiten an.
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Die Tierfuttermaschine erkennt Tiere mit KI und öffnet passende Futterluken.
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Der entfaltbare Regenschirmhut öffnet sich bei Regen automatisch.
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Der Getränkespender verhindert mit KI, dass Kinder zu viel Cola trinken.
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Das Fußballtor jubelt bei Treffern und schießt Bälle automatisch zurück.
Planung der Modelle
Im nächsten Schritt werden nun die Modelle durch die Studierenden der Technischen Universität München (TUM) geplant. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit den Kindern und den Schülern der Beruflichen Schulen. Der institutionenübergreifende Austausch der Akteurinnen und Akteure veranschaulicht beispielhaft, wie perspektivenübergreifendes, vernetztes Lernen entlang der Bildungskette gestaltet werden kann. 
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Wie können die Ideen der Kinder umgesetzt werden? Studierende im Austausch
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Die Kinder erklären Studierenden und Berufsschülern die Funktion ihrer Maschinen,
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Alexander Schauer (Berufliche Schulen Altötting) in Abstimmung mit den Kindern.
Die Kinder bekommen im Projektverlauf Einblick in unterschiedliche Ausbildungsperspektiven. Die jungen Erwachsenen erleben einen in dieser Form eher seltenen Austausch zwischen Universität, Berufsschule und Grundschule. Auch die Lehrenden der unterschiedlichen Institutionen gestalten die Lernsettings im Team und ermöglichen dadurch Teilhabe und Partizipation. ​
Erstellung der Modelle 
Mit Hilfe der kostenlosen Software Autodesk Fusion werden nun Modelle erstellt. Dabei unterstützt das Team Berufsschule die Studierenden der TUM. Erste Modelle zur Roboturtle, zum Regenschirmhut und zum Aufräum-Süßigkeiten-Roboter sind bereits entstanden.
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Rotu - Roboturtle
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digitales Modell
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Entfaltbarer Regenschirmhut
Animation des Faltmechanismus
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Aufräim-Süßigkeiten-Roboter
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digitales Modell
Bau der Traummaschinen ​
An der Beruflichen Schule in Altötting laufen bereits erste Fertigungsprozesse zur Roboturtle.
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3D-Druck
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Einbau des Motors
Präsentation der Traummaschinen am 5.7.2026 im Deutschen Museum München
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 Prof. Dr. Uta Hauck-Thum

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